Die Garbure: die Kraft der Berge

Die Garbure ist eine Gemüse-Fleisch-Spezialität der Berge und der bäuerlichen Küche. Ihr Geheimnis liegt zum guten Teil in der Zubereitung. Je länger die Garbure köchelt und je öfter sie aufgewärmt wird, desto besser schmeckt sie.

Die Garbure kommt ursprünglich aus der Bigorre-Landschaft. Das historische Gebiet entspricht heute etwa dem Departement Hautes-Pyrénées. 

Wanderer und Skifahrer schätzen die leichte, stärkende Suppe. Die Gabure folgt den Jahreszeiten, in ihr steckt, was der Garten gerade hergibt, hinzu kommt die persönliche Handschrift des Kochs.

Zwar passt sich Garbure den Jahreszeiten an, aber vor allem gehört Kohl hinein, dazu Bohnen aus Tarbes, gewürfelte Kartoffeln und kleine weiße Rüben, Zwiebeln, Knoblauch ...Auf alle Fälle gehören eingelegtes Entenfleisch, Schweinshaxe oder Schinken hinein, sie heben den Geschmack dieser Vorspeise, die im Winter wie im Sommer sehr heiß serviert wird.

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