Informationen zum Spielerschutz

Glücksspiel kann süchtig machen. Dieser Satz steht auf jedem Lottoschein, und er gilt für Online Casinos genauso. Wir möchten, dass Sie unsere Vergleiche mit einem klaren Bewusstsein für die Risiken nutzen. Deshalb finden Sie hier praktische Hinweise, wie Sie Ihr Spielverhalten steuern, und Kontakte, die im Ernstfall weiterhelfen.

Unser Verständnis von Spielerschutz

Ein gutes Casino erkennen wir nicht nur an hohen Boni oder schnellen Auszahlungen. Ebenso wichtig ist, ob ein Anbieter Werkzeuge zur Selbstkontrolle bereitstellt und Spielerinnen und Spieler ernst nimmt, die eine Pause brauchen. Fehlen solche Funktionen, wirkt sich das in unseren Testberichten negativ auf die Bewertung aus.

Ein Spielplan in drei Schritten

Wer mit einem festen Plan spielt, trifft weniger spontane Entscheidungen. Bewährt hat sich die Einteilung in vorher, währenddessen und danach:

  1. Vorher: Legen Sie Betrag und Dauer fest und hinterlegen Sie beides als Limit im Spielerkonto.
  2. Währenddessen: Behalten Sie die Uhr im Blick und erhöhen Sie Ihre Einsätze nicht, um Verluste auszugleichen.
  3. Danach: Notieren Sie kurz Ergebnis und Spielzeit. So erkennen Sie früh, wenn sich Ihr Verhalten verändert.

Selbstkontrolle bei Anbietern ohne deutsche Lizenz

Casinos, die keine Zulassung der GGL besitzen, unterliegen nicht den deutschen Vorgaben zu Einzahlungslimits und Spielpausen. Auch die bundesweite Sperrdatei wird dort üblicherweise nicht abgefragt. Achten Sie daher bei der Auswahl eines Anbieters darauf, dass das Spielerkonto eigene Limits, Auszeiten und einen dauerhaften Ausschluss ermöglicht. Ergänzend lassen sich Glücksspielseiten mit spezieller Filtersoftware auf Computer und Smartphone sperren.

Wenn ein Angehöriger zu viel spielt

Für Familie und Freunde ist es oft schwer, das Thema anzusprechen. Diese Hinweise können helfen:

Erreichbare Hilfe

Die folgenden Angebote sind kostenfrei. Sie können sich dort auch beraten lassen, ohne Ihren Namen zu nennen:

Letzte Aktualisierung: 2026